Wasser während der Herstellung von Metallic-Aquarellfarben beobachten
Wasser begleitet auch die Herstellung von Metallic-Aquarellfarben
Wasser gehört ebenso zur Herstellung handgefertigter Metallic-Aquarellfarben wie zu anderen Aquarellfarben.
Während des Vermischens der Pigmente mit dem Bindemittel, beim Abfüllen und während der anschließenden Trocknung bleibt Wasser Bestandteil des gesamten Herstellungsprozesses. Seine Rolle innerhalb der Beobachtung entwickelt sich jedoch je nach Material unterschiedlich.
Dadurch entsteht ein anderer Schwerpunkt der Dokumentation als bei Honig-Aquarellfarben.

Unterschiedliche Materialien zeigen unterschiedliche Herstellungsverläufe
Langfristige Beobachtungen zeigen, dass Metallic-Pigmente einen anderen Verlauf während der Herstellung entwickeln.
Während der Ruhephase kann sich das Pigment allmählich vom Bindemittel trennen. Gleichzeitig verdunstet das Wasser weiter, sodass sich der Arbeitszustand schrittweise verändert. Diese Entwicklung gehört regelmäßig zum Herstellungsprozess und bildet einen wiederkehrenden Teil der Dokumentation.
Die Beobachtung richtet sich dadurch zunehmend auf den Verlauf des Materials selbst.

Wasser bleibt Bestandteil der Herstellung
Auch bei Metallic-Aquarellfarben bleibt Wasser ein wichtiger Bestandteil des Herstellungsprozesses.
Im Vergleich zu Honig-Aquarellfarben zeigen sich die Unterschiede durch den Wasseranteil jedoch häufig weniger ausgeprägt. Solange sich die Herstellung innerhalb eines stabilen Arbeitsbereichs bewegt, treten andere Materialeigenschaften stärker in den Vordergrund der Beobachtung.
Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt der Dokumentation, ohne dass Wasser an Bedeutung verliert.

Die Bedeutung einer Beobachtung hängt vom Material ab
Dieselben Herstellungsbedingungen besitzen nicht bei jedem Material dieselbe Bedeutung.
Was bei Honig-Aquarellfarben über einen längeren Zeitraum besonders aufmerksam beobachtet wird, kann bei Metallic-Aquarellfarben eine andere Rolle einnehmen. Langfristige Vergleiche machen sichtbar, dass sich Beobachtungsschwerpunkte mit dem verwendeten Material verändern.
Dadurch erweitert sich das Farbarchiv nicht nur um neue Farben, sondern ebenso um neue Zusammenhänge zwischen Material und Herstellung.

Langfristige Beobachtung macht Unterschiede sichtbar
Einzelne Herstellungsprozesse zeigen nur einen kleinen Ausschnitt.
Erst durch die wiederholte Dokumentation vieler Farben über einen längeren Zeitraum wird erkennbar, dass identische Beobachtungsbedingungen bei unterschiedlichen Materialien zu unterschiedlichen Schwerpunkten führen können.
Das Farbarchiv dokumentiert deshalb nicht nur Farben und ihre Herstellung, sondern ebenso die unterschiedlichen Bedingungen, unter denen sie beobachtet werden.
